Petra Bock „Die Kunst, seine Berufung zu finden“, Scherz Verlag März 2005
Zum Buch
Mit nichts verbringen wir mehr produktive Zeit als mit unserer Arbeit. Wäre es da nicht besonders wichtig, das Richtige zu tun? Wäre es nicht schön, seine ureigene Berufung zu finden? Das, „wofür man geboren wurde“, was wirklich zu einem passt, Sinn, Freude und Erfüllung bringt? Aber was ist das? Wie findet man seine Berufung? Und wie geht es weiter, wenn man sie gefunden hat?
Manche mögen fragen: Ist das nicht ein Riesenluxus? Wie kommt man darauf, mehr von seinem Berufsleben zu erwarten als einen gut bezahlten Job – zumal in Zeiten, in denen viele Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren? Petra Bock zeigt, dass es gerade heute wichtiger denn je ist, seinen eigenen inneren Kompass zu finden und eigene Maßstäbe für persönlichen Erfolg und ein gelungenes Berufsleben zu setzen. Die Autorin zeigt, dass die Idee der Berufung mehr ist als bloße Selbstverwirklichung. Sie ist eingebunden in die Vorstellung von einer mit anderen Menschen verbundenen Existenz: Ein uralter Traum vom geglückten, sinnvollen Leben, der tief in unserer Kultur verwurzelt ist.
„Die Kunst, seine Berufung zu finden“ erzählt die Geschichte vieler Menschen von heute, aber auch historischer Persönlichkeiten, die sich auf die Suche nach ihrer Berufung gemacht haben. Das Buch gibt wertvolle Hinweise, wie man sich selbst auf diese Suche machen kann und wie sie gelingt. Petra Bock weiß, wovon sie schreibt, denn sie hat selbst ein Dasein als funktionierende „Karrierefrau“ in ein wirklich erfolgreiches Leben verwandelt. Für sie bedeutet Erfolg heute: Lebensqualität plus persönliche Entwicklung.
„Die Kunst, seine Berufung zu finden“ ist die richtige Lektüre, um seine eigene berufliche und private Vision zu finden. Es gibt Anregungen und macht Mut für den Schritt in ein authentisches, selbstbestimmtes Berufsleben. Das Buch ist ein Plädoyer dafür, das eigene Leben ernst zu nehmen und seine wahren Interessen, Bedürfnisse und Talente endlich zu anzuerkennen und umzusetzen. |